Wann bist du nur so groß geworden?

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Es fällt mir immer öfter auf, jeden Tag ein Stück mehr, wie sehr sich No verändert hat. Und es schießt mir so oft durch den Kopf, dieser Gedanke, wann er bloß so groß geworden ist?! Ich habe doch gerade erst dieses kleine Wesen gehalten, er lernte doch gerade erst seinen Kopf zu halten, sich hinzusetzen, Laute hervorzubringen. Es kommt mir manchmal so vor, als wäre das eine Ewigkeit her.

Und jetzt sitzt du gerade vor mir, tanzt zu deinem neuen Melodienbuch, bewegst die Arme zur Musik und wackelst fröhlich mit dem Kopf und hin und her. Und mein Herz springt vor Freude und Liebe ❤️🍀

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Die Kunst des Verlierens

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Mein kleines großes Baby, du hältst alles in mir zusammen ❤️ Wenn du glücklich bist, bin ich es auch und wenn ich es gerade einmal nicht bin, dann versuche ich es für uns zu sein! Du hast das schönste Herz von allen, bist frei und sorglos, deine Seele unberührt und unbeschwert, ich wünsche mir für dich, dass es noch lange Zeit so sein wird. 

Manchmal erscheint es mir so, dass sich Dinge zusammen fügen, Dinge, die augenscheinlich zusammen gehörten, bloß um irgendwann wieder auseinander zu reißen. Und dann ist keins von ihnen je wieder wie zuvor, das eine mehr, das andere weniger, doch etwas wird danach nie mehr sein wie es war.

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Querfeldein

Es gibt Tage, da sehe ich einfach keinen Weg mehr, ich habe keine Ahnung, wo ich hin soll, was ich will. Wisst ihr, gerade ist es so, dass ich darauf achte, dass No glücklich ist, dass es ihm gut geht und ich auf seine Bedürfnisse eingehe. Dass wir Tage voll mit Lachen, Spielen und viel frischer Luft verbringen, denn er liebt es draußen zu sein. Ich versuche ihm auch andere Anreize zu geben, deshalb besuchen wir einmal die Woche das Kinderturnen und ich sehe, wie gut es ihm tut, wie er dort aufblüht und Spaß hat. Denn er ist gerne mit anderen Kindern zusammen, obwohl er noch ungeschickt und manchmal etwas grob im Umgang mit ihnen ist.

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Zum Geburtstag viel Glück 

In meinem feinen kleinen Beitrag heute geht es mal um moi, denn ich habe tatsächlich schon wieder Geburtstag, es kommt mir vor, als wäre der letzte gerade erst gestern gewesen. Zeit für ein bisschen was über mich 😉

Ich glaube, dass ich zum ersten Mal eine Veränderung in mir spürte, als ich schwanger wurde und es nicht mehr nur noch um mich selbst ging. Ich kann nicht sagen, dass sich in dieser Sekunde alles änderte oder zack bums meine Persönlichkeit nicht mehr dieselbe war, aber diese kleinen und größeren Veränderungen kamen eben mit der Zeit.

Mein Bauch wuchs und meine Kleider, meine HEISS GELIEBTEN (ich muss das so betonen, denn die Liebe zu meinen Kleidern war riesig groß) Kleider wurden immer enger und enger. Meine Strumpfhosen drückten und alle Mama-Leggings etc, uuuuh, wie die mich einschnürten, ging gar nicht! Das war wohl das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich eine Hose kaufen musste, was mir überhaupt nicht in den Kram passte. Ich hasste Hosen! Bei H&M kaufte ich zwei Jeans und ein paar Shirts und Pullis und stiefelte mies gelaunt nachhause, weil ich keinen Bock auf eine Veränderung meines Kleidungsstils hatte. Und ich weiß noch, als ich die Jeans und ein weiß-blau gestreiften Strickpulli trug und ein Foto machte, auf dem man zum ersten Mal einen winzigen Babybauch sah, da fand ich mich auf einmal in Hose gar nicht mehr so schlecht.

Dieses Hosending habe ich auch die komplette Schwangerschaft durchgezogen mit ein paar Ausnahmen zu besonderen Anlässen und auch als No geboren war, war an meine alten Kleider nicht zu denken. Und irgendwie fand ich Kleider auch auf einmal unpraktisch. Aber das schönste Gefühl war, als ich nach abgenommenen 7 kg wieder in meine innig geliebten Kleider passte und plötzlich, als wäre es nie anders gewesen, die Hosen verbannte und jetzt wieder sowas von Team Kleid bin 😋

Und innerlich möchte ich auch nicht die alte Ini verlieren, die es liebte, stundenlang zu lesen, mit ihren Freunden Zeit zu verbringen, mit dem Lieblingsmann Essen oder ins Kino zu gehen, die gerne schrieb, gerne einfach mal nichts tat, Musik hörte, sich für vieles interessierte, Konzerte besuchte, mit der Mama Ausflüge machte und die ihre Freiheit auch so sehr brauchte.

Jetzt mit No bin ich nicht mehr frei, nicht mehr in dem Sinne, wie ich es früher war. Nicht in meinem Tun und manchmal sogar nicht in meinen Gedanken. Wenn er schläft, ja dann habe ich Zeit für mich und dann schreibe ich so wie jetzt beispielsweise an einem Blog-Beitrag, aber es ist nicht dasselbe. Denn dann beobachte ich ab und zu das Babyphone, ich überlege, wie lange er wohl schläft, was ich noch erledigen muss, dass ich eigentlich selbst ne Runde Schlaf nötig hätte, aber auch einfach mal nur sitzen, schreiben, nen Kaffee trinken möchte.

Früher haben der Patenonkel und ich quasi von Kaffee gelebt, von qualmen und quatschen im Calisto (mein Auto) zu den unmöglichsten Uhrzeiten. Ständig und in Spitzenzeiten täglich. Wir haben nie niemals auf die Uhr geachtet, oft saßen wir bis spät nachts zusammen und haben geredet und geredet. Die Kaffeebecher türmten sich nur so auf den hinteren Sitzen und ich finde immer noch, Mc Donalds könnte uns am Kaffeeumsatz beteiligen.

Genau so, wenn ich mit dem Lieblingsmann unterwegs war. Nach dem shoppen noch Essen gehen? Kein Problem. Und danach noch ins Kino? Super Idee! Ich weiß noch, wie wir manchmal den ganzen Tag irgendwo verbrachten, denn es gab nur uns zwei.

Jetzt wünsche ich mir das manchmal zurück, besonders in „Phasen“ wie diesen, wenn No um sechs aufwacht und um zehn Uhr abends erst ins Bett geht. Dann denke ich bye bye Freiheit, bye bye Filmabende, ciaoi Buch auf meinem Nachtschrank.

Es ist genau wie mit dem Fluchen und laut werden. Ich kann ziemlich aufbrausend sein und dann fluche ich wie ein Kesselflicker, ich bin wütend, total irrational und eben laut. Leider kann ich mir das mit Kind so gar nicht mehr erlauben. Dann sehe ich immer den Blick vom Lieblingsmann (diesen hier 🙄) und naja, Recht hat er, dass No durch mein Lautsein nur selbst laut wird. Aber, und das kann ich ganz ehrlich sagen, es fällt mir super schwer, mich zusammen zu reißen in manchen Augenblicken. Die Mutti in mir gibt dann der nicht-mutti in mir ne ordentliche Schelle, aber was soll ich sagen, ich geb mein Bestes. Zumindest das.

Es ist ab und zu gut, sich mal selbst zu reflektieren denke ich… das kann ich ziemlich gut, das einzige was ich nicht kann, ist es auch zuzugeben… die Mutti und nicht-mutti sind nicht immer Freundinnen und im Alltag stoße ich oft an meine Grenzen und auch meine Wünsche, die ich immer noch habe. Denn Mama zu sein ist nicht mein ganzes Ich, es ist ein riesiger, wichtiger Teil davon, doch im Inneren gibt es noch so viel mehr. Und das möchte ich mir bewahren. 

Also happy Birthday semialtes Inilein, genieß dein Leben, denn ist zu kurz für zu viel Denkerei, behalte deine Macken und deine Stärken und vergiss nie, dass du ganz gut geraten bist, egal wie oft du daran manchmal zweifelst 💕

Geburtstagsfeierei in Bildern 

Gestern war es so weit und No’s große Geburtstagsfeier stand an, mit den Uromas, Omas & einem Opa, dem Onkel, den Paten und engsten Freunden. Ich hatte mich die ganze Woche sehr drauf gefreut, leider erkältete sich No und ich befürchtete schon, alles könnte ins Wasser fallen. Aber es ging ihm zum Glück ganz gut und so feierten wir gemütlich und im kleinen Rahmen ohne viel Trubel mit den Liebsten 😊

Die super tolle Torte hat wie immer meine unheimlich talentierte Kuchengöttin (und ja, darunter findet man sie im Netz, eine absolute Empfehlung für alle aus dem Umkreis Köln/Brühl/Euskirchen) gezaubert, sie war mit Schokoladenfüllung und genau so, wie ich sie mir gewünscht hatte. Da wurden sogar die nicht-Kuchenliebhaber schwach 😍

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Herzenskindno ~ bei Facebook 

Ihr Lieben, 
auch bei Facebook könnt ihr mich und den Blog finden, dort poste ich immer wieder neben den Links zu meinen Beiträgen Fotos mit kleinen Texten, die ich hier bei WordPress nicht hochlade. 

Also wer mir dort folgen möchte, ich freue mich drüber 😊 

Auch ohne Facebook-Account kann die Seite angeschaut werden, Mutti, du bist unter anderem gemeint 😂 

Habt einen schönen Tag 💕

Link: https://m.facebook.com/INIundNO  

Dein 1. Geburtstag ~ time flies

An meine Lieblingsmenschen und an alle, die gestern an No gedacht haben, tausend Dank für eure Nachrichten, Anrufe und Glückwünsche! Danke an die Besten, die den Tag mit uns verbracht haben und jeder No auf seine Weise eine riesige Freude bereitete.

Wir haben bei Kaffee & Kuchen sowie Eintopf einen lustigen Nachmittag mit tollen Geschenken und viel Lachen verbracht und No hatte trotz seiner Erkältung Spaß mit dem neuen Bobby car und dem Musikbuch, in dem verschiedene Instrumente Melodien spielen.

Während wir alle zusammen saßen, da dachte ich, wie schnell No’s 1. Lebensjahr vergangen ist und wie viel wir schon jetzt erlebt haben. Es ist so wundervoll, wie er sich vom schlafenden, immer liegenden Baby zu meinem überaus aktiven, aufmerksamen kleinen Jungen entwickelt hat.

Ich hatte gleichzeitig ein bisschen Angst vor diesem Tag, denn ich wusste nicht, was für Gefühle es in mir auslösen würde, an seine Geburt zurück zu denken. An die schlimmen Stunden nach dem Kaiserschnitt, die Schuldgefühle, weil er von uns getrennt wurde und die Verzweiflung wegen meines gelähmten Beines.

Aber als ich am Morgen aufwachte, weil ein brabbelnder No Hunger hatte, da habe ich nur gedacht, Wahnsinn, mein kleines Baby wird 1 Jahr, was war das nur für ein verrücktes, aufregendes und wunderschönes Jahr mit ihm. Wir sind eine Familie, du bist eine Mama und nichts ist mehr wie vorher und das ist gut und richtig und du bist wahnsinnig glücklich, egal wie anstrengend es auch ist.

Und jetzt ist eine neue Zeit angebrochen, No ist kein Baby mehr, er wird immer mehr zum Kleinkind, das seinen ganz eigenen Kopf hat, eine richtige Persönlichkeit, Ecken und Kanten, Wünsche, Bedürfnisse und das schönste Lachen von allen. Er treibt mich manchmal zum Wahnsinn, aber noch mehr haben wir Spaß zusammen und genießen unseren Alltag mit allem, was dazu gehört.

Oh, ich bin so voller Vorfreude und Spannung auf diese neue Zeit und alle Entwicklungen, die auf uns warten. Ich freue mich auf seine ersten Schritte alleine, seine ersten Wörter und Sätze und auf all die Zeit dazwischen. Ich kann unseren ersten Familienurlaub auf Mallorca kaum erwarten, das nahende Weihnachtsfest mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und den ganzen Tag der Christmas-CD von Michael Bublé zu lauschen, das erste Mal Ostereier suchen und Nachmittage auf dem Spielplatz zu verbringen. Es ist Zeit, ganz viele neue erste Male zu erleben.

Ich weiß, es wird ein ganz wundervolles Jahr werden 💕

Wochenende in herbstlichem Sonnenschein ☀

Das Foto ist bei unserem Ausflug nach Burg Satzvey entstanden

Was habe ich mich nach dem langen Wochenende gesehnt, denn es standen so viele tolle Dinge an und ich war voller Vorfreude! 😊 Als ich Samstag Morgen aus dem Fenster sah, hätte ich es nicht für möglich gehalten, an diesem Tag noch die Sonne zu sehen, denn es regnete und der Himmel war dunkel und grau. Ein typischer Herbsttag eben, genau so, wie ich ihn nicht mag.

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Ein Wimpernschlag 

Manchmal ist das Wort L I E B E nicht genug, um zu beschreiben, was mit mir passiert ist, seit du auf diese Welt gekommen bist. Wie mein Herz pocht, wenn du lächelst, wenn du deinen Kopf auf meine Beine legst, die Arme nach mir ausstreckst oder Mama rufst. Es gibt dafür keine Worte, keine, die den Kloß in meinem Hals wegzaubern können, wenn ich so wie jetzt voll von Emotionen neben dir liege und deine kleinen Finger auf meinem Arm ruhen, während du friedlich schläfst.

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Du, ich & wir beide 

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber zuletzt las ich des öfteren auf diversen Mama-Blogs Beiträge über „unperfekte Väter“, „motzende Papas“, „Eltern-Battles“, wer denn nun müder sei, weniger gegessen hat, eine Auszeit dringender braucht und so weiter, und so fort… im ersten Moment ist mir das ein bisschen sauer aufgestoßen, denn ich persönlich kann diese Debatte nicht nachvollziehen. Da schrieben Mütter, sie müssen das Baby, seit es auf der Welt ist, jede Nacht füttern, wickeln und wieder in den Schlaf wiegen. Es soll Männer geben, die noch niemals ihr Kind gewickelt haben. Und sobald der Papa abends von der Arbeit kommt, würde er nur genervt mit den Augen rollen, wenn er sich auch um sein Kind kümmern soll.

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